Call for Papers für die 13. Tagung der NGU

Die 13. Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie findet am 13. und 14. Oktober 2016 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt. Die diesjährige Tagung steht unter dem Titel „Nachhaltigkeit zwischen Anspruch und sozialer Praxis“.

Mit diesem Call möchten wir Nachwuchs-Wissenschaftler*innen aus der Umweltsoziologie, Nachhaltigkeitsforschung, Transformationsforschung sowie benachbarten sozialwissenschaftlichen Disziplinen ebenso einladen, wie interessierte Praktiker*innen aus dem Feld der Bewegungen, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Den aktuellen Call findet Ihr hier: CfP_NGU_2016

Bis zum 15. August können Abstracts (300-500 Wörter) für einen Vortrag oder einen Workshop unter der Kontakt-E-Mail-Adresse beim Organisationsteam eingereicht werden. Für weitere auf Partizipation setzende Diskussions- und Kooperationstechniken sind wir offen.

Kontakt: ngu.2016@uni-muenster.de

CfP: Reflexivity and Governmental Capabilities in Sustainable Change

Call for Papers: The 11th International Conference in Interpretive Policy Analysis, 5-7th July 2016, University of Hull Panel: Reflexivity and Governmental Capabilities in Sustainable Change

Convenors:
Manfred Moldaschl (Zeppelin University Friedrichshafen)
Tobias Hallensleben (European Center for Sustainability Research | ECS)
Matthias Wörlen (European Center for Sustainability Research | ECS)

Despite the continuous failure of a common global climate policy for decades, individual countries have developed fairly diverse stages of consciousness and improvement in climate-relevant dimensions (mobility systems, administration, city development etc.). However, to whom or what can we explain shortfalls or progress in environmental politics? Must we in-terpret that as a contingency effect? Or can we attribute it – at least partially – to govern-mental capabilities? And if the latter: How can we conceptualize, analyze and explain such capabilities on different levels of sociality (group, movement, communality, state)? Does that contribute to cope with individual, institutional and governmental learning barriers on (some of) these levels?
These are basic questions in the discourse on new forms of governance. Different research streams contribute to rise and answer them, taking into account the ambivalences, uncer-tainty, unintended consequences and diversity of rationalities in social-ecological change (Rip 2006; Smith & Stirling 2007; Voß & Bornemann 2011). Even in research disciplines such as innovation research (Moldaschl 2006; Kemp 1994), ecology (Armitage et al. 2007; Holling 1978), or technology studies (Elzen et al. 2004) approaches were developed that challenge rationalistic conceptions of governance and emphasize institutional learning. As such, they have been described under the label of reflexive governance (Voß et al. 2006) in policy stud-ies and institutional reflexivity (Moldaschl 2005, 2006) in innovation and strategy research.
Institutional reflexivity can be observed in procedures and policy practices that (might) con-tribute to the revision and innovation of established governance designs, e.g. by policy eval-uation or supporting decision makers against path dependent processes (Patzelt 2007; Cu-rien 2013). Here, reflexivity manifests in epistemological practices, forms of discourse, prac-tices of knowledge absorption, or forms of dealing with conflict. As socially embedded per-sonal competence and epistemological style, reflexivity can analogically be described as an awareness of perspectivity. It comprises an attentiveness for unintended side effects of own and others activities, a high readiness to accept ambiguity and alternative interpretations of social reality.
The aim of this panel is to bring together scholars working on capability conceptions and/or notions of reflexivity in interpretative policy analysis. In addition to findings addressing the dialectics of subject and structure, concepts and findings about the role of personal capabili-ties of political actors would enrich the panel.

Submission of Abstracts:
Please send paper proposals or any questions to Matthias Wörlen and Tobias Hallensleben:matthias.woerlen@zu.de,tobias.hallensleben@zu.de
Paper proposals should be a maximum of 1000 words, A4 paper, single spaced, 12 point font.
The deadline for paper proposals is 15th February 2016.
Notification of paper acceptance: 30th February 2016.

12. NGU Tagung Programm ist online!

Liebe Teilnehmer der diesjährigen 12. NGU Tagung „Wissenschaftliche Praxis und (Öko-)Politischer Aktivismus – Neue Perspektiven für die Umweltsoziologie“ hier findet ihr nun das aktuelle Programm.

NGU_2015_Programm

Die Tagung findet dieses Jahr an der Zeppelin Universität statt. Damit Ihr auch dorthin findet ist hier der Link zur Anfahrtsbeschreibung. ACHTUNG die Tagung findet am Campus Seemoser Horn statt. Wir freuen uns auf Euch und wer noch nicht angemeldet ist bitte schnell nachholen. Es reicht eine kurze Mail an: mirko.suhari@zu.de oder janet.gauss@zu.de

https://www.zu.de/universitaet/standorte/anfahrt.php

12. Tagung der NGU: Wissenschaftliche Praxis und (öko-)politischer Aktivismus

Die 12. Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie findet am 22./23.10.2015 an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen statt.

Auf der Tagung möchten wir die vielfältigen Dynamiken und Interaktionen im Spannungsfeld von wissenschaftlicher Praxis und (öko-) politischem Aktivismus in den Blick nehmen. Insbesondere im Kontext von ökologischen Krisendiskursen und Kontroversen werden aktuell die Differenzen, Überlagerungen und Wechselwirkungen zwischen den beiden Sphären sichtbar und neu verhandelt. Für die Umweltsoziologie, so meinen wir, Gelegenheit und Herausforderung zur kritischen Analyse, Reflexion und Positionierung.

Den aktuellen Call findet Ihr hier: CfP_NGU_2015

Alle, die sich für das Thema interessieren und sich hierüber austauschen wollen, Nachwuchswissenschaftler_innen vom BA bis zum Post-Doc ebenso wie politisch Aktive sind eingeladen, einen Abstract für eine Präsentation einzureichen. Da wir in diesem Jahr den Methoden wissenschaftlicher Praxis als auch denjenigen des (öko-)politischem Aktivismus einen eigenen Raum geben wollen, gibt es für Euch außerdem die Möglichkeit Ideen für Workshops einzureichen. Diese können sich mit Methoden der Forschung, Methoden des (öko-)politischen Aktivismus oder beidem zugleich beschäftigen.

Abstracts für Vorträge und Workshop-Ideen können bis zum 31. Juli geschickt werden an: mirko.suhari@zu.de

Hinweis zu Sicherheit und Inklusion

Die Tagung soll ein Ort sein, an dem sich alle willkommen und sicher fühlen. Äußerungen und Umgangsformen rassistischer, sexistischer, homo-/transphober, ableistischer oder anderweitig diskriminierender Art werden nicht toleriert. Auch deswegen – im Sinne der Herrschaftsfreiheit – wird die Konferenz vegan organisiert. Alle Konferenzräume und Toiletten sind rollstuhlgängig.

Falls ihr Fragen, Anregungen oder Unterstützungswünsche habt, könnt ihr euch gerne melden bei  livia.boscardin@unibas.ch

Hinweis zu Übernachtungsmöglichkeiten in Friedrichshafen

Wer an der Tagung teilnehmen möchte, aber kein Budget für ein Hotel hat, kann sich bei unserer Übernachtungsbörse anmelden. Wir werden dann unsere Freunde, Studierenden und Kollegen mobilisieren, um euch eine angenehme Unterkunft zu ermöglichen.

Bei Interesse melden bei sarah.glueck@zu.de